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14.11.2014, 19:00 Uhr: Bürgerabend 14.11.2014 - Neue Gesichter im Stadtbezirk

Talk im Bürgerhaus - Die neuen Gesichter im Stadtbezirk

Stabwechsel im Stadtbezirk – Neue Besen auf dem Prüfstand!
-Stabwechsel im Bezirksrathaus und im Polizeirevier-

Beim Bürgerabend am 14. November 2014, der unter dem Motto „Die neuen Gesichter im Stadtbezirk“ stand, konnten die Besucher das neue Führungspersonal des Stadtbezirks Mühlhausen und des hiesigen Polizeireviers Zuffenhausen kennen lernen und mit Fragen löchern. Das neue Gesicht des Bezirksvorstehers ist jetzt Herr Ralf Bohlmann, sein stellvertretendes Gesicht heißt Edda Reiter und Volker Kehl ist das neue Polizeigesicht. Neue Gesichter, neue Ideen, Impulse oder nur ein Weiterso im Altbewährten? Darauf waren alle neugierig und haben unter Leitung des Moderatorenduos Ursula Pfau und Christian Engels intensiv und kritisch nachgefragt. Wer also sind Bohlmann, Reiter und Kehl wirklich? Können sie mit Röntgenblick die ihnen gestellten Probleme erkennen und auch erfolgreich in Kooperation mit Bürgern, Vereinen, Institutionen und anderen Stellen therapieren?

Herr Bohlmann kommt aus der Region und kennt sie als praktizierender Nichtautomobilist auch aus der Perspektive von Bus und Bahn.

Als Bezirksvorsteher will er sich im Dialog mit den Bürgern um alle alten und künftigen neuralgischen Bezirksproblemzonen kümmern und mit kommunikativen statt konfrontativen Mitteln Lösungen herbeiführen. So will er diverse Verkehrsprobleme lösen, Plätze neu gestalten, den Kaufpark Freiberg weiterentwickeln, urbanes Wohnen trotz verdichteter Bauweise ermöglichen und sich auch – soweit möglich – allen an ihn herangetragenen Problemen gerecht werden. Darüber hinaus will er auch die stadtbezirklichen Eigengewächse zu einem größeren Miteinander bewegen, mit gemeinsamen Veranstaltungen (wie Kirbe), Informationsmitteln (Internet und einer Art Mühlhausener Amtsblatt ) und der Sensibilisierung für Binnenstadtteilgrenzen übergreifende Themen wie Leben, Wohnen im Alter und bei Pflegebedürftigkeit.

Aber an seiner Seite hat er ja auch noch seine Stellvertreterin, Frau Reiter. In ihrer jetzigen Funktion im Bezirksrathaus betreut sie die Fachbereiche Grundsicherung und Jugend, ist auch Kinderbeauftragte und Fairtraidegeburtshelferin. Das Bezirksvorsteher-duo besteht demnach aus einem gestandenen, kreativen, innovativen und tatkräftigen Mannsbild und einer sympathisch strahlenden, attraktiven und herzlich zupackenden Mitstreiterin, die gemeinsam ein gutes Gesamtbild aufkommen lassen.

Herr Kehl, Typ Familienvater, versteht seinen Job als Polizist mehr als Sozialdienst mit polizeilichen Inhalten. Schwerpunkt seiner derzeitigen Arbeit ist die Verhinderung von Einbrüchen durch aufklärende Veranstaltungen, die praktikable und bezahlbare Sicherungen aufzeigen. Auf Nachfrage bestätigt er, dass sein Revier zwar kein Paradies, aber eine relativ ruhige Polizeizone sei. Aufpassen solle man trotzdem, gerade Einbrüche hätten jetzt im Herbst Hochkonjunktur.

Noch viele weitere Infohappen konnten die Besucher mitnehmen. Ja, das Palmsche Schloss ist mit hundert jährlichen Trauungen als Heiratsparadies sehr gefragt. Aber nein doch, der neue Bezirksvorsteher darf sich noch nicht zum Trauen trauen und zwar mangels zertifiziertem Trau-“Führerschein“. Ja, man wolle den Bürgerverein zum fünfzigjährigen Freibergjubiläum tatkräftig unterstützen und ja, man werde sich an den närrischen Tagen einbringen, habe aber keinen Schimmer, was da alles passieren könnte.

Nach diesem Abend gingen alle mit einem guten Gefühl nach Hause. Ja, wir haben die richtigen Köpfe im Bezirksrathaus und als Policechief und ja, wir da oben haben die richtigen Bürger zum Gelingen einer erfolgreichen Stadtbezirkszukunft.

Theo Zimmermann

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